"Wir können alle Strukturen verändern, die wir geschaffen haben" | Interview mit Steve Sabella | Spitz Magazine

Oct 2016

Auf der Website des Künstler Steve Sabella findet sich eine Liste von Dokumentarfilmen Über ihn von 1998 bis heute - eine lange Liste, zumal wenn man bedenkt, dass er erst 41 ist. Sabella scheint der perfekte Protagonist zu sein: Seine Kunst und sein Schreiben sind sehr persönlich, gleichzeitig aber politisch und universal; seine Monologe sind voll Glut und Leidenschaft.Lassenn gleichzeitig aber Raum für Fragezeichen. Gemäß journalistischen Gepflogenheiten musste hier ein informativer Abschnitt folgen, der dem Leser erlaubt, Sabella vor dem Weiterlesen in eine bestimmte Schublade zu stecken. Woher er stammt, woher seine Eltern kommen, wann er nach Berlin kam und andere Angaben, die wir für unsere Aufmerksamkeit voraussetzen. Sabellahte das lieber vermeiden. Er hat sich, so sagt er, van den Narrativen gelost, die er früher auf seine Kunst bezogen hat nachdem er sein künstlerisches Schaffen jahrelang zugleich interpretiert hat, mussten seine letzten Einzelausstellungen ohne Texte und ohne Titel für die Werke auskommen. "Das befreit die Betrachter, sie können sich auf das Kunstwerk konzentrieren und sehen, welche Gefühle es in ihnen erzeugt. ich habe zu der Art Künstler gehört, die Über ihre Arbeiten reden und deren Bedeutung fixieren, aber ich habe gelernt und mich weiterentwickelt. Als ich sah, dass die Zeit gekommen ist, habe ich mich davon verabschiedet.«

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